Bedeutung des Wertewandels der Generationen für die Arbeitsumfeldgestaltung und die Führungskultur in Unternehmen

Datum der Erstellung
Beitrags ID:
#82
Autor:
Daniel Böni
Lizenz
Hochschule / Institution
Fachhochschule Vorarlberg
Art der Arbeit
Abschlussarbeit
Fach
Betriebswirtschaftslehre
Seitenzahl
56
Sprache der Arbeit
Deutsch

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Kurzbeschreibung

Die Grundwerte von Unternehmen und den dort arbeitenden Menschen bilden das Fundament von Organisationen als komplexes soziales System. Die gegenständliche Arbeit betrachtet mögliche Unterschiede in den Wertehaltungen zu Führung und Hierarchie, Arbeitszeit, Arbeitsort und Gesundheitsmanagement mit dem Ansatz der Salutogenese. Dabei werden die handelnden Menschen in drei abstrahierte Generationscluster eingeteilt (Babyboomer, Generation X und Y) um hier mögliche Divergenzen herausarbeiten zu können. Um ein mögliches Wechselspiel der sozialen Systeme mit den verschiedenen Organisationsformen abbilden zu können, werden die Unternehmen vereinfacht in die zwei derzeit dominierenden Kategorien eingeteilt: einerseits mit der Sichtweise auf ein Unternehmen als eine Art mechanische Maschine und den Menschen als ausführende Organe und im zweiten Fall als komplexes soziales System mit den beteiligten Personen als Ressourcen und (Mit)Gestaltern. Darauf aufbauend werden für diese  Bereiche abschließend exemplarisch mögliche Ideen vorgestellt und an Beispielen deren Umsetzung aufgezeigt. Dabei kann gezeigt werden, dass es gewisse Unterschiede in den Wertehaltungen der Generationen gibt. Es sind aber  primär nicht in erster Linie die sich ändernden Grundwerte an sich sind, die Unternehmen zukünftig vor Herausforderungen stellen. Vielmehr ist es das zunehmend stärkere Einfordern von beispielsweise Sinnerfüllung, Flexibilität in der Arbeitsgestaltung und gesundheitsfördernden Maßnahmen als Bestandteil eines erfüllten (Arbeits)Lebens. Und diese Veränderungen sollten Organisationen in jedem Fall zukünftig integrieren – sowohl in ihre Unternehmenskultur, als auch in der praktischen Umsetzung.